RENNBAHN - KREFELD

Im Westen von Deutschland befindet sich die Rennbahn Krefeld. Sie liegt in einem Wald und bietet vom Frühjahr bis in den Herbst Galopprennen. Eine Übersicht über alles Wissenswerte präsentieren wir hier.

Kapazität: 15.000
Geläuf: Grasbahn
Rennart: Galopprennbahn
Adresse:

Krefelder Rennclub 1997 e.V

An der Rennbahn 5

47800 Krefeld

Tel.: +49 2151 5899-0

Fax: +49 2151 5899-39

Mail: kontakt@krefelder-rennclub.de

Website: www.krefelder-rennclub.de
Bezeichnung der Bahn: Rennbahn am Stadtwald, Krefeld-Stadtwald, Krefelder Rennbahn
Lage: Die Krefelder Rennbahn liegt am Stadtwald. Dieser wiederum befindet sich in einem Außenbezirk der Stadt. Die Grenze zu den Niederlanden ist nah, dennoch liegt die Anlage gut erreichbar im Herzen von Nordrhein-Westfalen.
Beschreibung der Bahn: Bei der Krefelder Rennbahn handelt es sich um eine ovale Bahn mit langen Geraden und langgestreckten Kurven. Faire Rennverläufe sind somit garantiert. Jagdrennen sind auf einem speziellen Kurs innerhalb der Bahn möglich.
Distanzen: 1200 Meter, 1300 Meter, 1400 Meter, 1700 Meter, 2050 Meter, 2200 Meter, 2350 Meter / Jagdrennen sind über 3200 Meter und weitere Strecken möglich
Gebäude: Es gibt zwei Tribünen mit anhängenden Tribünen auf der Rennbahn im Stadtwald. Die Jugendstil-Tribüne ist denkmalgeschützt. In der Derbytribüne befindet sich ein Restaurant. Die Logen-Tribüne ist verglast. Ein Waagegebäude und verschiedene Pavillons gibt es darüber hinaus auf der Bahn. An einigen Renntagen werden Zelte errichtet.
Anfahrt: Mit dem Auto fährt man über die A57 zur Rennbahn im Krefelder Stadtwald. Die Ausfahrt, die genutzt werden muss, nennt sich Krefeld-Gartenstadt. Ein Fahrer biegt in der vierten Ampel nach links in die Einfahrt An der Rennbahn. Es gibt natürlich Möglichkeiten zu parken. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu einer Rennveranstaltung anreisen will, nimmt ab dem Hauptbahnhof in Krefeld die Buslinie 58. Die Haltestelle nennt sich Zwingenbergstraße. Es sind von dieser aus knapp 5 Minuten zu Fuß zur Bahn.
Die Atmosphäre: Die Atmosphäre in Krefeld ist familiär. Viele Familien mit Kindern wohnen den Rennveranstaltungen bei. Natürlich sieht man auch Damen und Herren der gehobenen Gesellschaft. Diese halten sich häufig in einer Loge auf. Auch Politiker finden sich immer wieder vor Ort sein. Im Grunde wenden sich die Renntage an Gäste aus allen Jahrgängen und allen Gesellschaftsschichten.
Die Saison: Die Saison in Krefeld beginnt oft im März oder im April und sie endet traditionell Anfang November. In den letzten Jahren gab es im Schnitt nur fünf Rennveranstaltungen. Das Programm soll aber möglichst ausgebaut warden.

Der Crefelder Renn- und Reiterverein wurde im Jahr 1884 gegründet. Die Galopprennen haben in dieser Stadt de facto eine lange Tradition. Das so genannte Wiesengelände wurde als Rennplatz genutzt, allerdings nur für sechs Jahre. Ein Neuanfang erfolgte im Jahre 1911. Eine echte Rennbahn sollte erbaut werden. Dies geschah im folgenden Jahr. Die erste Veranstaltung fand am 11. Juni 1913 im Stadtwald statt. Seit dieser Zeit wurde die Anlage natürlich modernisiert. Im Jahr 1921 wurde eine erste Tribüne gebaut. Einen ersten Höhepunkt gab es in Krefeld in den Jahren 1931, 1932 und 1933: Krefeld gehörte zu den führenden Rennveranstaltern im ganzen Land.

Während des Zweiten Weltkrieg wurde nur wenige Veranstaltungen durchgeführt. Nach Kriegsende war Rennpause. Ein Neustart im Krefeld erfolgte im Jahr 1950. 1963 sowie 1964 wurde eine zweite Tribüne erbaut.

Einen größeren Höhepunkt gab es 1971: Der Derbysieger Lauscher wurde in Krefeld trainiert. Die Logentribüne wurde im gleichen Jahr verglast.

Im Jahr 1995 wurde ein Golfplatz auf der Bahn errichtet. Größere Renovierungen gab es in den Jahren 1994 und 1995 auch direkt im Zuschauerbereich. Für ein Jahr – von März bis März – ruhte der Rennbetrieb. Zwei Jahre später ging der alte Rennverein insolvent.

Der Krefelder Rennklub, der aktuell die Rennen auf der Bahn im Stadtwald veranstaltet, wurde im Jahr 1997 gegründet.

Auf der Rennbahn in Krefeld gibt es den Club der 1000. Aufgenommen in diesen werden die Trainer und die Jockeys, die 1000 und mehr Rennen in ihrer Karriere gewonnen haben.

Krefeld ist eine der wenigen Bahnen in Deutschland, die einen Kurs für Jagdrennen nutzen kann. Es werden allerdings selten Jagdrennen ausgeschrieben.

Bis in die 70er Jahre hinein gab es in Krefeld keine Abgrenzung zum Wald. Das bedeutet, dass Pferde in diesen hinein entlaufen konnten. Es gab damals einige Unfälle.

In der Saison 2018 hatte Krefeld die kürzesten Renntage in Deutschland. Es gab im Schnitt sechs Rennen. 2019 war es kaum anders.

Das Dr. Busch Memorial ist ein erstes Grupperennen für Dreijährige in der Saison. Austragungsort ist Krefeld, meist im April

Die Saison endet mit dem Ratibor Rennen, einer Prüfung für Zweijährige.

Erwachsene zahlen 5 €
Erwachsene mit einer SWK-Card, der WZ-Card, oder einer Familienkarte der Stadt Krefeld zahlen 3 €.
Kinder, Jugendliche bis zum vollendeten 17. Lebensjahr sowie Schwerbehinderte haben freien Eintritt
Die Parkgebühr (reservierte Parkplätze auf P1 für Schwerbehinderte) beträgt 4 €.
Der Eintritt zur verglasten Derby-Tribüne mit Restaurant kostet 4 €.
Die offenen Tribünen sind frei.

Das gastronomische Angebot auf der Rennbahn im Krefelder Stadtwald wird in einer Außenbar, in einem Biergarten und auf einer Terrasse geboten. Gemeint ist der Außenbereich. In der Derbytribüne gibt es ein Restaurant. In diesem kann a la Carte gespeist werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit auf ein Buffet bei besonderen Veranstaltungen. Abseits der Renntage können Gäste im Restaurant Derby ganz normal essen gehen. Candelight Dinner werden ebenso gerne organisiert wie Familienfeiern oder Firmen Events.

Wer in Krefeld einer normalen Rennveranstaltung beiwohnt, kann an Getränken Wasser, Softdrinks, Bier und Kaffee erwarten. Und noch einiges mehr. An Speisen gibt es unter anderem die allseits gewohnten Bratwürste, Pommes Frites und weitere Grillspezialitäten. Waffeln und Kuchen werden ebenfalls angeboten. Die Preise entsprechen dem allgemeinen Standard.

Allgemein wird an Renntagen in Krefeld ein vielfältiges und kinderfreundliches Angebot präsentiert. Das betrifft ebenso die Gastronomie, wie die Möglichkeiten einen Kinderspielplatz zu besuchen.

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